Wanderung am Karlsruher Grat am 25. September 2011
Die einzige auch mit etwas Kletterei verbundene Wandermöglichkeit im Nordschwarzwald ist der Weg über den ‚Karlsruher Grat’ bei Ottenhöfen. Diesen doch einige Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzenden Weg über den aus widerstandsfähigem Quarzporphyr bestehende Felsrücken hatte Wanderführer Günter Oberländer als Ziel der Wanderung am 25. September ausgewählt. Die sieben Wanderinnen und Wanderer hatten den Ausgangspunkt am Bahnhof in Ottenhöfen mit Privat-Pkw’s am frühen Vormittag erreicht. Der warme goldene Altweibersommer ließ einen schönen Wandertag erwarten. Durch den Ort gehend wurden bald die Edelfrauengrab-Wasserfälle erreicht. Klares frisches Wasser begleitete über bemooste Felsen herabstürzend den über viele Stufen in das romantische Gottschlägtal hinauf führenden Weg. Nach etwa einer Stunde war dann der eigentliche Gratbeginn erreicht. Nun begann die leichte Kletterei, bei der man ab und zu auch die Hände zu Hilfe nehmen musste. Da der Fels zum Glück trocken war, war die Tour eigentlich ungefährlich und hat allen Teilnehmern viel Spaß bereitet. Bei einer kurzen Rast konnte die überwältigende Aussicht über das Gottschlägtal genossen werden. Danach war es nicht mehr weit bis zum Gasthaus Bosenstein. Hier war es dann auch Zeit für die wohlverdiente Mittagsrast. Später ging es am Aussichtfelsen ‚Brennte Schrofen’ vorbei auf dem Grenzweg zwischen Seebach und Ottenhöfen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die reine Gehzeit betrug ca. 4 Stunden und jeweils etwa 500 Höhenmeter waren im Auf- und Abstieg zu bewältigen. Ein wunderschöner Wandertag, bei dem alles zusammen passte, wird den Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben.